Allergie in der Praxis






Studien bestätigen, dass die Anzahl der allerg. Erkrankungen in den vergangenen Jahrzehnten massiv zugenommen haben. Auf Grund der vielfältigen Nachweismethoden scheint die Tendenz anzuhalten.

Risikofaktoren dafür sind:

Biologische Risikofaktoren

-Pilze
-Bakterien
-Viren
-Allergene
-Hausstaubmilben
-Tierepithelie
-Stäube
-Pollen

Chemische Risikofaktoren
. allgemeine Schadstoffbelastung
. organische Lösungsmittel
. Biozide
. Formaldehyd
. Reinigungsmittel
. Staub
. Ozon
. Kohlendioxid
. VOC-Emissionen
. Gerüche

Physikalische Risikofaktoren
. Klima
. Belüftungsanlagen
. Beleuchtung
. Lärm
. Elektrosmog
. Vibration
. Ergonomie
. Farbgebung

Psychische Risikofaktoren
. Überforderung
. Unterforderung
. fehlende Einflussnahme
. fehlende Kommunikation
. Mobbing
. private Probleme
. Kränkungen

Allergie bedeutet nicht, wie viele annehmen eine Schwäche, sondern eine überschießende Reaktion des Immunsystems. Harmlose Eiweißbestandteile, die in den Körper eindringen werden als Feind angesehen. Der Körper reagiert mit einer massiven Abwehr, dadurch wird Histamin frei, das wiederum zu Atemnot, Schnupfen, Ausschläge oder Durchfälle führen kann.

Symptomatik bei Schadstoffbelastung
. Infektanfälligkeit
. Allergien
. chronische Entzündungen
. Spannungskopfschmerz
. Konzentrationsstörung
. chronisches Müdigkeitssyndrom
. Depressionen
. Hyperaktivität

Beim Auftreten unterscheidet man eine sofortige Reaktion, wie man sie bei Kontakt mit Pollen sieht oder eine spätere Reaktion, die man bei Nahrungsmitteln oder Medikamenten beobachten kann. Dabei gibt es leichte und schwere Formen der Allergie, in seltenen Fällen kann sie zum Tod führen (z.B. Wespenstichallergie). Auch das Alter spielt beim Auftreten der Allergie keine Rolle. Es kann plötzlich sowohl beim Jugendlichen oder auch im Alter auftreten.

Definition allergischer Rhinitis:

Nasale Sekretion
Obstruktion
Niesen
Juckreiz
Eines oder mehrere der aufgeführten Symptome länger als eine Stunde pro Tag


Die häufigste inhalative Allergie ist die Katzenallergie, Hausstaubmilbenallergie und die Pollenallergie. Am meisten zugenommen hat die Pollenallergie, wahrscheinlich verantwortlich durch die Verlängerung der Pollensaison in den letzen Jahren. Der Nachweis einer Allergie erfolgt in Speziallabors, einerseits durch einen Hauttest, andererseits durch eine Blutuntersuchung. Durch die Blutuntersuchung kann zwischen einer Sofortallergie und einer Spätallergie unterschieden werden.


In den letzten Jahren hat sich in der Therapie vieles getan. Einerseits steht uns eine Desensibilisierung, andererseits eine medikamentöse Therapie zur Verfügung. Bei der Desensibilisierung werden dem Körper jene Stoffe in sehr verdünnter Form als Injektion zugeführt, auf die er sonst allerg. reagiert. Man steigert die Dosis langsam, damit der Körper sich an das Allergen gewöhnen kann. Diese Art der Therapie erstreckt sich über Jahre. Neben dieser Therapie gibt es die symptomatische Behandlung mit Antiallergika (von denen es viele am Markt gibt) und cortisonhältige Präparate. Sie helfen nicht gezielt, sondern vermindern die Reaktion des Körpers auf den Eindringling. Wenn eine medikamentöse Behandlung durchgeführt wird.

Aber in der letzten Jahren ist die Motivation der Patienten für eine Behandlung nach alternativen Heilmethoden gestigen. Hier ist eine Umfrage.

Ich wende komplementärmedizinische Heilmethoden an, weil…
(mehrere Angaben möglich)

o ich finde, dass sie eine wichtige Ergänzung zur Schulmedizin bilden …......71,7%
o ich alles versuchen möchte, um wieder gesund zu werden …………………58,6%
o ich glaube, dass das auf keinen Fall schaden kann ………………………...55,0%
o sie nicht so aggressiv wie die Schulmedizin sind ……………………………44,4%
o ich Krankheiten vorbeugen möchte ……………………………………………29,3%
o sie mir früher schon einmal geholfen haben …………………………………28,3%
o ich der Schulmedizin nicht ganz vertrauen kann …………………………… 7,1%
o ich glaube, dass die Schulmedizin nicht helfen kann/ nicht geholfen hat ...3,0%

(Quelle: ÄP Nr.80, 6. Oktober 1998 - Umfrage von Dr. Ruth Kranz,
Inselspital Bern, Basis: 235 Patienten)

Antihomotoxikologie anbietet ein interessantes Schema :

Für den Heuschnupfen
(2 820 100 Patienten 1998 in Deutschland)

Luffa compositum Heel Tabletten
Luffeel Nasentropfen
Euphorbium compositum Nasentropfen
Histamin-Injeel
Urtica-Injeel
Traumeel Salbe

Oder für das Asthma

Drosera-Homaccord
Tartephedreel
Husteel
Droperteel
Spascupreel
Engystol

Auch der Einbau von Pollenfilter im Auto oder pollendichtes Vlies bei Fenstern kann sehr hilfreich sein.

Spezialreinigungen von Teppichen und Matratzen sind bei Hausstaubmilbenallergie nicht effektiv, da die Milben im Gewebe haften und warme , feuchtre Umgebung (Bett) bevorzugen. Sinnvoller sind milbendichte Überzüge.

Alternative Maßnahmen wie Bioresonanz, Elektroakupunktur nach Voll, Applied Kinesiology oder Mikrobiologische Therapie sind auch effektiv und angezeigt.

Dr.P. Sacha
Symbinatur Medicine